Die Arbeitsfrage dieses Formats

Welche Aufgaben dürfen wir mit KI unterstützen, und wie erkennen und behandeln wir unzuverlässige Ergebnisse? Ein praxisorientierter Einstieg in generative KI: geeignete Aufgaben erkennen, Grenzen verstehen, Informationen schützen und Ergebnisse fachlich prüfen. Gearbeitet wird mit freigegebenen oder synthetischen Beispielen.

Wer teilnehmen sollte

Mitarbeiter und Führungskräfte, die generative KI im Arbeitsalltag einordnen und kontrolliert nutzen möchten. Entscheidend sind die Rollen, die den Anwendungsfall kennen, technische Voraussetzungen beurteilen oder über den nächsten Schritt entscheiden. Das Planungsformat umfasst 6–12 Personen. Bei abweichender Gruppengröße oder stark unterschiedlichen Kenntnisständen stimmen wir Aufbau und Aufwand vorab ab.

Vorbereitung und Arbeitsgrundlage

Die folgenden Unterlagen halten den Termin arbeitsfähig. Fehlende Angaben werden als Klärungsauftrag festgehalten. Benötigte Programme und Zugänge sind vorab zu vereinbaren; während des Workshops werden keine ungeklärten Produktivfreigaben vorausgesetzt.

  • Rollen, Vorkenntnisse und typische Aufgaben der Teilnehmer benennen.
  • Freigegebene Werkzeuge und interne Nutzungsregeln mitteilen, sofern vorhanden.
  • Keine vertraulichen Dokumente oder Zugangsdaten mitbringen.
  • Abstimmen, ob gemeinsam demonstriert oder mit eigenen freigegebenen Zugängen gearbeitet wird.

Agenda und vorgesehene Ergebnisse

Das Format umfasst 4 Stunden Netto-Arbeitszeit. Pausen kommen hinzu. Die Reihenfolge kann an die Aufgabe angepasst werden; Ziel und Ergebnisse werden vor Beauftragung festgelegt.

MinutenArbeitsblockErgebnis
35GrundprinzipienGenerative Ergebnisse, Kontext, Quellen und Grenzen ohne Produkt-Hype einordnen.
40AufgabenwahlEntwurf, Zusammenfassung und Suche von verbindlicher Entscheidung unterscheiden.
60Praktische ÜbungEine Arbeitsaufgabe beschreiben, Ergebnis prüfen und begründet überarbeiten.
45Fehler und DatenErfundene Angaben, ungeprüfte Quellen und unzulässige Eingaben erkennen.
35NutzungsregelnErlaubte Aufgaben, Freigabewege und Rückfragen für den eigenen Kontext festhalten.
25TransferIndividuelle Anwendung, Lernfragen und nächste Übung vereinbaren.

Eine konkrete Übung

Die Teilnehmer erhalten einen synthetischen, absichtlich unvollständigen Vorgang. Die KI soll einen Entwurf erstellen, aber fehlende Daten markieren. Anschließend wird geprüft, ob Fakten ergänzt wurden, die nicht in der Vorlage stehen. Der Lernerfolg liegt darin, Fehler zu erkennen und eine begründete Freigabeentscheidung zu treffen — nicht nur einen flüssigen Text zu erzeugen.

Ihre Unterlagen nach dem Termin

Die vereinbarten Ergebnisse werden konsolidiert und in einem nutzbaren Format übergeben. Die Nachbereitung umfasst den festgelegten Auftrag, nicht unbegrenzte neue Anforderungen. Neben Beschlüssen bleiben Annahmen und offene Punkte erkennbar.

  • Kontextbezogene Übersicht geeigneter und ungeeigneter Aufgaben.
  • Ausgearbeitete Übungsbeispiele und eine Prüfliste für Ergebnisse.
  • Entwurf praktischer Nutzungsregeln zur internen Freigabe.
  • Dokumentation der behandelten Inhalte und auf Vereinbarung der Teilnahme.
KI-Grundlagen für Teams · Arbeitsblatt

3 Seiten · A4 Hochformat · PDF 174 KB · Word 148 KB

Weitere Formate
Markdown-Textquelle

Die Textfassung bleibt für technische Workflows und KI-Arbeitsaufträge verfügbar.

Transfer in die Anwendung

Das Team vereinbart eine kontrollierte Anwendung mit eigenen Prüfregeln. Bei unterschiedlichen Rollen kann eine weitere Vertiefung sinnvoll sein. Inhalte und Teilnahme können dokumentiert werden; individuelle Beherrschung sämtlicher KI-Risiken wird daraus nicht abgeleitet.

Vereinbarter Umfang und Grenzen

Keine allgemeine Rechtsberatung, keine externe Zertifizierung und keine pauschale Zusage zur Erfüllung aller AI-Act-Pflichten. Die konkrete organisatorische Einordnung und Freigabe bleiben beim verantwortlichen Unternehmen. Veranstaltungsort, zulässige Werkzeuge, benötigte Lizenzen und Reiseaufwand werden vorab festgelegt. Inhalte und Teilnahme können für vereinbarte Lernformate dokumentiert werden; daraus folgt keine externe Zertifizierung.